Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Falls Sie zu der Ansicht kommen sollten, dass es Zeit für einen Arbeitsplatzwechsel ist, dann kommen Ihnen die folgenden ganz praktischen Tipps vielleicht gerade recht.

Wir unterstützen Sie dabei den Blick zu erweitern auf bisher unbeachtet gebliebene Möglichkeiten. Und natürlich geht es auch darum, das Machbare im Blick zu behalten und wenn Sie möchten, Ihre ganz individuelle, langfristig angelegte berufliche Strategie zu entwickeln.

Tipps

Wie schreibe ich eine überzeugende Bewerbung?

Tipp 1: Was macht Sie unverwechselbar?

Welche Stärken haben Sie ganz persönlich, die vielleicht bisher in Ihrem beruflichen Werdegang nicht zum Tragen kamen? Welche Fähigkeiten haben Sie, die Sie bisher gar nicht oder nur teilweise nutzen konnten?

Denn um sich erfolgreich zu bewerben ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Blick auf die eigenen Stärken und Kompetenzen lenken und nicht darauf, was Sie nicht können. Dieses können sowohl berufliche Kompetenzen sein als auch Stärken und Fertigkeiten, die Sie bisher vielleicht eher im privaten Bereich ausspielen konnten, z.B. in der Kindererziehung.

Eine berufliche Neuorientierung ist immer mit einem Risiko verbunden und bringt das bestehende System Ihres Lebens und Umfeldes in Bewegung. Schon deshalb ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer Stärken bewusst werden und diese bewusst einsetzen können, um neue Herausforderungen anzugehen und auch einen beruflichen Neustart zu bewältigen.

Auf Stellenausschreibungen bewerben sich in der Regel mehrere Dutzend oder sogar mehrere Hundert BewerberInnen. Was macht Sie unverwechselbar? Im Marketing spricht man vom USP- der Unique Selling Proposition – dem EINEN Punkt, der Sie unverwechselbar macht. Was ist Ihr USP für diese spezielle Stelle? Sind es besondere Erfahrungen, eine spezielle Zusatzausbildung, eine Charaktereigenschaft? Denken Sie darüber nach und sorgen Sie dafür, dass Ihr USP im Anschreiben, im Lebenslauf und in den mitgesandten Unterlagen gebührend zur Geltung kommt.

Tipp 2: Die Bewerbung aus einem Guss

Anschreiben, Lebenslauf und die beigefügten Zeugnisse müssen ein stimmiges Bild ergeben. Besonders wichtig ist das Anschreiben: Besteht es aus vorgefertigten Floskeln, die in gleicher Form genauso gut an viele andere Unternehmen geschickt werden kann oder gehen Sie im Anschreiben auf die Position ein und Ihre ganz persönliche Eignung und die Motivation Ihrer Bewerbung auf diese Stelle?

Häufige Fehler bei Bewerbungen per Mail

  • Die Dateien sind zu groß: Viele Mailserver weisen Mails ab, die größer sind als 2 MB
  • Die Bewerbungsunterlagen sind auf viele Dateien aufgeteilt. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten als Arbeitgeber 40 Bewerbungen auf eine Stelle per Email. Und wenn Sie dann jeweils 10 Dateien öffnen müssen, dauert das viel zu lange.

Tipp 3: So geht´s: Bewerbungen per Mail

Nutzen Sie ein professionelles Programm, das PDF-Dokumente erzeugen kann, z.B. Nuance Power PDF. Es gibt auch kostenlose Programme zur PDF-Erzeugung im Internet.

Scannen Sie Ihre Dokumente wie z.B. Zeugnisse ein und legen Sie jedes als PDF ab. Mit der PDF-Software können Sie dann die Zeugnisse individuell in einer Datei mit Ihrem Lebenslauf zusammenfügen, die Sie für die jeweilige Bewerbung benötigen. Und Sie können die Dateigröße so einstellen, dass die Datei nicht abgewiesen wird. Ach ja, und schicken Sie ausschließlich PDF-Dokumente, dann können Sie sicher sein, dass der Empfänger diese auch öffnen kann.

Tipp 4: Bewerbungsfotos

Wenn Sie ein Foto mitschicken möchten: Lassen Sie professionelle Bewerbungsfotos anfertigen und lassen Sie sich die Dateien geben. Auch hier auf die Auflösung achten: Die Datei darf nicht zu groß sein, aber sollte auch nicht so schlecht aufgelöst sein, dass man die einzelnen Pixel sehen kann. Und die Auflösung können Sie mit vielen kostenlosen Fotobearbeitungsprogrammen optimal einstellen.

Ihr Bewerbungsfoto sollte auch nicht zu schmeichelhaft sein. Wenn Foto und tatsächliche Erscheinung stark auseinander klaffen, dann werden Sie vielleicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen, aber es ist aus meiner Sicht ein schlechter Start. Ich frage mich dann imer, wo der Bewerber noch stark übertrieben hat, wenn schon das Foto gelogen ist.

Tipp 5: Anschreiben

Ich persönlich finde es gut, wenn das Bewerbungsanschreiben gleich in der Email drin ist und nicht in den Anlagen versteckt. Ich mag es nicht, wenn nur eine gesichtslose Mail ankommt nach dem Motto „anbei erhalten Sie meine Bewerbungsunterlagen“. Aber das ist sicher Geschmackssache.

Unser Angebot

Wir unterstützen Sie

  • – Ihre berufliche Zielsetzung zu finden
  • – Ihre ganz persönlichen Stärken herauszuarbeiten und
  • – im Bewerbungsprozess von der Erstellung Ihrer Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch

Dem Coaching geht ein kostenloses und für Sie unverbindliches Beratungsgespräch (max. 30 Minuten) voraus. Näheres erfahren Sie hier.

Das Coaching kann wahlweise in Braunschweig oder in Wolfsburg stattfinden.

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